Gottesdienst und mehr am Muttertag in Ribnitz-Damgarten

Besonders blumig und emotional wurde es dieses Jahr an Muttertag in unserer Gemeinde.

Anlässlich des Muttertags am 13. Mai 2018 gestalteten unsere Sängerinnen und Sänger, sowie unsere Instrumentalisten ein besonderes Rahmenprogramm. Den Gottesdienst hielt unser Vorsteher für die 63 Anwesenden mit dem Textwort aus Jesaja 32,14.15: „Denn die Paläste werden verlassen sein, und die Stadt, die voll Getümmel war, wird einsam sein, dass Burg und Turm für immer zu Höhlen werden, dem Wild zur Freude, den Herden zur Weide, so lange bis über uns ausgegossen wird der Geist aus der Höhe. Dann wird die Wüste zum fruchtbaren Lande und das fruchtbare Land wie Wald geachtet werden.“, wobei er und der mitdienende Priester den Muttertag nicht unbeachtet ließen. Eingangs ging der Vorsteher auf die ursprüngliche Bedeutung des Muttertags ein, der dazu gedacht war, seiner verstorbenen Mutter zu gedenken und ferner allen Müttern. Erst später wurde dieser Tag kommerzialisiert und verlor seine eigentliche Bedeutung. Auch betonte er die Bedeutung der Mutter als Quelle eines jeden irdischen Lebens. Der Heilige Geist hingegen bringt ein völlig anderes Leben, ein ewiges Leben. Ferner belebt er auch das zwischenmenschliche Miteinander, das manchmal wüste und leer ist und lässt es aufblühen und fruchtbar werden, weil der Heilige Geist uns dazu drängt.

Ein besonderer emotionaler Höhepunkt im Gottesdienst war der musikalische Vortrag nach dem Dienen des Vorstehers. Drei Strophen des Liedes "Mütterlein" von Willi Köppen, die sich mit dem Glauben, Lieben und Beten befassen, wurden von drei unterschiedlichen Vortragenden verlesen während leise eine Begleitung durch das Clavinova erfolgte. Der Vortrag berührte sichtlich sowohl die Vortragenden als auch die Zuhörer.

Nachdem der Gottesdienst zu Ende war wurde noch eine Veränderung bekanntgegeben. Unser seit Erntedank 2017 ernannte Seniorenbeauftragte Priester i.R. Klein wurde aus gesundheitlichen Gründen von seiner Aufgabe entbunden. Zum Dank für seine Bereitschaft und seine jahrelange Unterstützung, auch als Stellvertreter für den vorherigen Seniorenbeauftragten, erhielt er als kleine Dankesgeste einen Blumenstrauß durch unseren Vorsteher überreicht. Damit übernimmt der Gemeindevorsteher vorerst kommissarisch die Funktion des Seniorenbeauftragten.

Ebenso wurden nach dem Gottesdienst noch ein paar Zeilen zum Nachdenken anlässlich des Muttertags durch unseren Diakon verlesen. Inhaltlich ging es darum, wie ein Kind im Laufe seines Lebens die eigene Mutter betrachtet, zunächst aufschauend und bewundernd, dann immer distanzierter und kühler und später achtend und ratsuchend. Anschließend erhielt jede erwachsene Glaubensschwester, anlässlich des Muttertags, eine Rose von unseren Kindern und Jugendlichen überreicht, als kleine Aufmerksamkeit und Zeichen der Wertschätzung.