Konfirmation in der Gemeinde Ribnitz-Damgarten

Eine junge Glaubensschwester aus unserer Gemeinde empfing den Segen zu ihrer Konfirmation.

Am Sonntag, dem 17. Mai 2026, durfte unsere Gemeinde einen besonderen Festgottesdienst zur Konfirmation feiern. Insgesamt 76 Gottesdienstteilnehmer waren anwesend – Gemeindemitglieder, Familie, Freunde und Verwandte unserer jungen Glaubensschwester. Dabei war eine herzliche und liebevolle Gemeinschaft spürbar, die diesen Tag auf besondere Weise geprägt hat.

Der Gottesdienst wurde gehalten von unserem Vorsteher, Priester Berneis. Unterstützt wurde er vom Vorsteher der Gemeinde Rostock, Priester Poltz, sowie vom Bezirksjugendleiter Priester Küppers.

Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Matthäus 10,32 zugrunde:

„Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“

Nach der Verlesung des Bibelwortes trugen unsere Kinder mit Gitarrenbegleitung das Musikstück „Bist du groß oder bist du klein“ vor. Im Mittelpunkt stand der Gedanke des Bekenntnisses zu Jesus Christus. Dabei wurde deutlich: Ein Bekenntnis zeigt sich nicht allein in Worten. Es wird sichtbar in unserem Verhalten, in Aufmerksamkeit füreinander, in Trost, Geduld, Vergebung und Liebe. Gerade in einer Zeit, in der oft wenig Raum für echtes Zuhören bleibt, kann schon ein offenes Herz oder ein mitfühlender Blick Ausdruck gelebten Glaubens sein. Auch zwischendurch gab es ein festliches Musikprogramm, u.a. den Instrumentalvortrag von Geigen und Orgel „Be still, my soul“.

Auch die Konfirmation selbst wurde als ein Liebesbekenntnis zu Christus verstanden. Als unsere Konfirmandin getauft und versiegelt wurde, bekannten sich zunächst ihre Eltern stellvertretend für sie zum Glauben. Nun durfte sie selbst ihr Ja zu Christus sprechen und ihren Glauben bewusst bekräftigen. Besonders bewegend war der Gedanke, dass sich Menschen dort zueinander bekennen, wo ihnen etwas wirklich wichtig ist. So wurde auch die zahlreiche Teilnahme der Gemeinde, der Familie und der Freunde als Ausdruck liebevoller Verbundenheit verstanden.

Auch der musikalische Beitrag vor der Segenshandlung – vorgetragen von ihrer Mutter und einer Glaubensschwester mit Gitarrenbegleitung – verlieh dem Gottesdienst eine besonders persönliche und herzliche Atmosphäre.

Es folgte die Verlesung des Stammapostelbriefes an die Konfirmandin durch den Bezirksjugendleiter. Anschließend richtete unser Vorsteher persönliche und ermutigende Worte an die Konfirmandin und zugleich an die Gemeinde. Dabei bat er darum, jungen Menschen mit Liebe, Offenheit und ohne Vorbedingungen zu begegnen und sie zu ermutigen, ihre Gaben und Stärken in die Gemeinde einzubringen.

Unsere Konfirmandin bekannte sich anschließend öffentlich zu Christus und sprach ihr Konfirmationsgelübde. Nach einem gemeinsamen Gebet empfing sie durch Handauflegung den Segen zur Konfirmation.

Danach folgten herzliche Glück- und Segenswünsche durch die Amtsträger. Der Bezirksjugendleiter überbrachte Geschenke aus der Jugend und von der letzten Jugendfreizeit. Auch der Chorleiter überreichte kleine Aufmerksamkeiten und sprach zugleich eine herzliche Einladung zur Mitwirkung im Chor aus.

Gemeinsam feierte die Gemeinde anschließend das Heilige Abendmahl. Den Abschluss des Gottesdienstes bildete der „Irische Segenswunsch“, der unserer Konfirmandin Gottes spürbare Begleitung für ihren weiteren Lebensweg zusprach.

Nach dem Gottesdienst nahm die Konfirmandin vor dem Altar die Glück- und Segenswünsche sowie Geschenke der Gemeinde entgegen.

So endete dieser Festgottesdienst in großer Dankbarkeit – mit Freude über das Bekenntnis unserer jungen Glaubensschwester und mit dem Vertrauen darauf, dass Gottes Segen sie auf ihrem weiteren Weg begleiten wird.